Struktur des Programms

Die Stipendiat/innen durchlaufen an der Graduiertenschule ein strukturiertes Graduiertenprogramm. Der Ablauf des Programms gewährleistet eine exzellente Ausbildung im wissenschaftlichen Arbeiten durch ein umfangreiches Kursprogramm, eine individuelle Begleitung durch das Betreuungsteam der Promotion und eine Vernetzung mit externen Kooperationspartnern. Die Stipendiat/innen integrieren sich über Konferenzteilnahmen in die Wissenschaftsgemeinschaft und tauschen sich bei regelmäßigen, gemeinsamen Forschungskolloqiuen an der HHU auch untereinander intensiv aus.

Mit dem Graduiertenprogramm wird ein zweigleisiges Ausbildungsprogramm, das so genannte Y-Modell, verfolgt. Nach einer Grundlagenausbildung können sich die Stipendiat/innen entweder für den Wissenschafts- oder den Praxiszweig entscheiden. Der Wissenschaftszweig ist für Stipendiat/innen vorgesehen, die eine akademische Karriere mit dem Ziel einer Professur anstreben. Hingegen wendet sich der Praxiszweig an Stipendiat/innen, die nach der Promotion einen beruflichen Weg in der Praxis, zum Beispiel im Bereich der Gründung eigener Unternehmen oder der Gründungsberatung/-förderung, verfolgen wollen.

Ablauf des strukturierten Graduiertenprogramms

Zunächst durchlaufen alle Stipendiat/innen im ersten Jahr der Graduiertenschule eine Grundlagenausbildung. Diverse Kurse im Bereich der Forschungsmethodik bieten das notwendige Basiswissen zum Einstieg in die Promotion. Das Promotionsthema wird konkretisiert und eine Zielvereinbarung mit konkreten Meilensteinen insbesondere für die ersten zwei Jahre wird  festgelegt. Die Stipendiat/innen werden kumulativ promovieren und dementsprechend zu einem Oberthema in der Regel drei Forschungspapiere entwickeln. Ko-Autorenschaften mit anderen Wissenschaftlern sind erwünscht. Die Teilnahme an einer praxisnahen Veranstaltung, wie beispielsweise dem Start-up Weekend in Düsseldorf, ist im ersten Jahr verpflichtend.
 
Im ersten Jahr entscheiden sich die Stipendiat/innen, ob sie den Wissenschafts- oder den Praxiszweig verfolgen möchten. Im Wissenschaftszweig ist im zweiten Jahr des Graduiertenprogramms ein dreimonatiger Forschungsaufenthalt bei einem renommierten Kooperationspartner im Ausland verpflichtend. Damit haben die Stipendiat/innen die Möglichkeit, ihre Forschungsprojekte voranzutreiben und wichtige Verbindungen im internationalen Wissenschaftsnetzwerk zu knüpfen. Im Praxiszweig steht hingegen der Aufbau von Praxiserfahrung stärker im Vordergrund. Dies wird durch ein dreimonatiges Pflichtpraktikum bei einem jungen Wachstumsunternehmen in einem ausländischen Start-up-Hub umgesetzt. Das Kursprogramm im zweiten Jahr des Graduiertenprogramms bereitet die Stipendiat/innen auf die Teilnahme an Konferenzen und auf den wissenschaftlichen Publikationsprozess vor.

Nach erfolgreicher Zwischenevaluation am Ende des zweiten Jahres besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf Verlängerung des Stipendiums um ein weiteres Jahr zu stellen. Das dritte Jahr  ist dann durch den Abschluss der Forschungsprojekte gekennzeichnet. Zusätzlich werden sich die Stipendiat/innen verstärkt im Forschungstransfer engagieren und ihre Erkenntnisse bei akademischen Konferenzen und praxisnahen Veranstaltungen präsentieren sowie in die Gründerlehre der HHU implementieren. Zudem erstellen die Stipendiat/innen Düsseldorfer Fallstudien, mit denen sie anhand von realen Praxisfällen aus der Region ihre zentralen Ergebnisse in einem konkreten Kontext aufzeigen und vermitteln.

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Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Koordinator der Manchot Graduiertenschule WEJU)

Dipl.-Kfm. Bennet Schierstedt

Universitätsstraße 1
Gebäude: 24.31
Etage/Raum: 02.26
40225 Düsseldorf
Tel.: +49 211 81-10304

Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Koordinatorin der Manchot Graduiertenschule WEJU)

Dipl.-Psych. Stefanie Faupel

Gebäude: 24.31
Etage/Raum: 02.30
Tel.: +49 211 81-15198
Fax.: +49 211 81-15164
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